Im Darm spielt die Musik

Jede Krankheit fängt im Darm an.
– Hippocrates

Die enorme Wichtigkeit eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts wurde schon mehrfach in unseren vielen Posts besprochen. Aber auch wenn es um die Gesundheit unseres Darms geht ist es wichtig zu wissen, dass die Balance zwischen Basizität und Säuregehalt gehalten werden muss.

Schauen wir uns zunächst einmal an, was der Darm eigentlich genau ist. Der “gastrointestinale Trakt”, wie der Darm auch genannt wird, ist die lange dehnbare Röhre, die an unserem Schlund beginnt und am After aufhört. Wenn jemand sehr gesund ist, kann er/sie auch davon ausgehen, dass es dem Darm gesund geht und die Darmbakterien insofern gut funktionieren, dass sie den pH Wert und das empfindliche Zusammenspiel zwischen Basen und Säuren entsprechend wirksam kontrollieren.

Was genau sind denn Darmbakterien?

Bakterien im Darm gibt es überall an dessen Innenseite, sie helfen in außerordentlicher Weise dabei, die Nahrung zu verwerten, die wir täglich aufnehmen. Während der Verdauung verstoffwechseln die Darmbakterien beispielsweise lebenswichtige Vitamine, die wir aufgenommen haben, und senden spezielle Signale an unser Immunsystem. Zudem produzieren die Darmbakterien kleine Moleküle, die unserem Gehirn dabei helfen, effektiver zu funktionieren.

Wenn jemand krank ist und die Gesundheit angegriffen, ist davon auch der Darm betroffen und verändert somit den pH Wert und auch die sich darin befindlichen Bakterien. In solchen Fällen ist es also ratsam, die guten Darmbakterien wieder “auf Vordermann” zu bringen.

Herkömmlicherweise geschieht das so, dass der Schulmediziner in vielen Fällen Antibiotika verschreibt, wodurch dann alle Bakterien (also die guten wie die Schlechten) abgetötet werden. Somit kann der Darm neue, gute Bakterien bilden. Um den pH Wert im Darm und die Darmgesundheit wieder zu normalisieren, wird häufig auch die Einnahme von probiotischen Nahrungsmitteln (z.B. Jogurt oder Kefir) empfohlen.

Selbstverständlich würden wir niemals die Einnahme von Antibiotika empfehlen, da wir der festen Überzeugung sind, dass man mit einer streng basischen Diät niemals in die Lage kommen wird, überhaupt Antibiotika nehmen zu müssen. Selbst probiotische Nahrungsmittel haben einen Säure bildenden Effekt auf den Körper, und sollten daher nur moderat eingenommen werden.

Wer den Darm sanieren und heilen will, sollte in jedem Falle auf Säure bildende Nahrungsmittel verzichten, um so die guten Bakterien und auch den pH Wert wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Weitere Informationen zu einer basischen Ernährung finden Sie auf Balance-pH.de

Die Top 10 gesunden Nahrungsmittel zum Abnehmen

Heutzutage vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein neuer Gesundheitsexperte einen weiteren revolutionären Ernährungsplan vorstellt. Allerdings haben viele Diät- und Ernährungspläne eine Gemeinsamkeit: der Fokus steht selten ausschließlich auf wirklich gesunde Lebensmittel. Durchweg als gesund kann man Nahrung nennen, wenn sie von hoher (biologischer oder organischer) Qualität ist, für den Menschen essentielle Nährstoffe liefert und die Bildung von Fettzellen nicht anregt. Detailliert gehen wir in einem unserer früheren Artikel (“Die Mathematik hinter gesundem Essen”) auf dieses Thema ein.

Im heutigen Beitrag schlagen wir die besten 10 gesunden Lebensmittel vor, die den Körper dabei unterstützen, Gewicht zu verlieren, jedoch gleichzeitig uns viele wichtige und gesunde Nährstoffe zuführen. Zur Vereinfachung haben wir die Lebensmittel in 4 Kategorien zusammengefasst, nämlich Getränke, Obst, Gemüse und Getreide.

Die Top gesunden Nahrungsmittel sind:

Getränke: Wasser und Grüner Tee

Wir haben hier tatsächlich nur Wasser und grünen Tee aufgelistet, da zum einen Wasser das reinste und unbehandeltste Getränk ist, und in seiner natürlichen Form als Quellwasser (oder gefiltertes Leitungswasser) den Körper optimal hydriert. Zum anderen grüner Tee, da er immens entschlackt und sowohl kalt als auch warm dabei hilft, viele Kalorien zu verbrennen.

Obst: Wassermelone, Papaya and Orangen

Wassermelonen bestehen hauptsächlich aus Wasser und helfen dem Körper dabei, überflüssige Schadstoffe auszuspülen. Daneben enthalten sie viele Antioxidantien und wirken sich regulierend auf den Cholesterinspiegel aus. Papaya ist eine Super-Frucht, die bei der Verbrennung von Kalorien hilft und sich förderlich auf den Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Orangen können ganz oder als Saft gepresst verzehrt werden, sie enthalten viel Vitamin C und sie helfen bei der Entschlackung des Körpers.

Gemüse: Avocado, Blattspinat, Möhren und Gurken

Avocado ist reich an guten Fetten und hilft dem dabei, auf ausgewogene Weise dem Körper Nährstoffe zuzuführen, ohne die Bildung von Fettzellen anzuregen. Daneben reduziert Avocado das Verlangen nach (oder den Heißhunger auf) Süßigkeiten. Blattspinat sowie anderes grünes Blattgemüse gehört zu den besten Antioxidantien überhaupt und kann zum Abnehmen wunderbar verwendet werden – es ist ein Null-Kalorien-Nahrungsmittel. Möhren sind sehr gesund und enthalten viel gutes Beta-Carotin, die Gurke hilft beim Entgiften und Entschlacken.

Getreide – Quinoa und Wildreis

Quinoa und unpolierter Wildreis sind hervorragende basische Getreide-Alternativen, die gesund sind und satt machen und daher ideal beim Abnehmen helfen können.

Wenn Sie noch weitere Vorschläge zum Thema gesunde Lebensmittel für Gewichtsverlust haben, dann teilen Sie uns das im Kommentar-Bereich gerne mit.

Die Mathematik hinter gesundem Essen

Eine gesunde Ernährung ist das A und O, wenn es um eine lang anhaltende und durchweg gute Gesundheit geht, oder um das Erreichen oder Halten des Idealgewichtes. Vielen ist allerdings die enorme Tragweite einer gesunden und vor allem bewussten Nahrungsaufnahme nicht bewusst, und kümmern sich nicht wirklich um dieses brisante Thema – vielleicht weil es einfach auch zu viele Diät- und Ernährungspläne und Vorschläge gibt. Wer soll da noch durchschauen?

Wir haben es uns daher dieses Mal zur Aufgabe gemacht, einige simple „Formeln“ aufzustellen, die man sich leicht merken kann und die einem dabei helfen können, sich gesünder und bewusster zu ernähren. Dazu gehören einige Parameter, wie beispielsweise Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett und Obst & Gemüse. Bitte halten Sie sich an folgende Regeln zur gesunden Ernährung:

Eiweiß + Kohlenhydrate = Gewichtszunahme
Eiweiß + Fett = Gewicht halten
Eiweiß + Obst & Gemüse = Gewichtsabnahme

Schauen wir uns die einzelnen Parameter etwas genauer an:

Eiweiß + Kohlenhydrate = Gewichtszunahme

Müssen Sie an Gewicht zulegen weil Sie zu dünn sind? Dann kombinieren Sie reichlich bei jeder Mahlzeit Eiweiß mit Kohlenhydraten, d.h. beispielsweise Käsebrot, Käsebrezel, Backwaren etc. Kohlenhydrate werden vom Körper zur Energiegewinnung in Zucker umgewandelt, und ergänzen sich zusammen mit Eiweißprodukten hervorragend, um zusätzliche Fettzellen entstehen zu lassen.

Eiweiß + Fett = Gewicht halten

Entgegen der immer noch gängigen Meinung, dass mehr Fett auch gleichzeitig zu höherem Gewicht führt, hilft Fett (in Verbindung mit Eiweißprodukten) tatsächlich dabei, das Gewicht zu halten, in manchen Fällen sogar zu senken – vergleichen Sie z.B. mit www.Atkins-Diaetplan.de oder anderen Ketogenen Diätplänen. Natürlich sollten Sie nicht wahllos tierische Fette in sich hineinstopfen, sondern vorwiegend auf gesunde Fette achten, wie sie in Mandeln, Walnüssen, Cashews (und in deren Ölen) sowie in Avocados vorkommen.

Eiweiß + Obst & Gemüse = Gewichtsabnahme

Wenn Sie sich zu dick fühlen und Gewicht verlieren wollen, ist einer der einfachsten und natürlichsten Wege, dies über das reduzierte Konsumieren von Kohlenhydraten zu tun. Kohlenhydrate (und nicht Fette!) sind die wahren und wirklichen Dickmacher, schauen Sie sich daher bei jedem Lebensmittel die Angaben zu den Kohlenhydraten genau an. Wer sich Low Carb ernährt und vorwiegend Eiweißprodukte in Verbindung mit viel Obst und Gemüse zu sich nimmt, wird sehen wie die Pfunde purzeln.

Zusammengefasst kann man sagen: wer wie die meisten Menschen dieser Welt auf sein Gewicht achten muss, und eben nicht wahllos konsumieren kann, der hat mit der Formel „Wenige Kohlenhydrate, dafür mehr Eiweißprodukte in Verbindung mit Obst & Gemüse“ sehr gute Karten, sein Gewicht zu reduzieren bzw. auch konstant halten zu können.

Mehr auch zur Basischen Diät finden Sie auf Balance-pH.de

Die 6 ungesündesten Nahrungsmittel

Eine gute und lang anhaltende Gesundheit ist das Resultat einer wohl bedachten Ernährung und regelmäßiger Bewegung. Das immer wiederkehrende Konsumieren von ungesunden Nahrungsmitteln kann das Wohlbefinden beeinflussen und sich negativ auf den Gesundheitszustand auswirken. Schauen wir uns also mal genau an, welche Lebensmittel definitiv ungesund sind und somit gar nicht oder nur sehr selten verzehrt werden sollten.

1. Backwaren

Zu den Backwaren gehören alle Hefe- und Kaffeestückchen, Donuts, Berliner und sonstige Teilchen vom Bäcker. Tatsache ist leider, dass Backwaren stark Säure bildend auf Magen und Körper wirken und gleichzeitig den Körper-pH-Wert senken. Sie enthalten Unmengen von Kalorien, extrem viel raffinierten Zucker und bringen das Verdauungssystem ins Stocken (Gewichtszunahme!).

2. Kekse

Zu den leckersten aber auch ungesündesten Lebensmitteln gehören zweifelsfrei Kekse, wie sie Zuhauf im Supermarkt angeboten werden (Prinzenrolle, Oreo usw.). In Keksen sind große Mengen an gesättigten Fetten (Trans-Fette) verarbeitet, die schlecht für das Herz-Kreislauf-System sind. Enthalten sind zudem anteilsmäßig riesige Mengen an weißem Zucker.

3. Chips

Chips werden in der Regel mit einfachen Trans-Fetten frittiert, regelmäßiger Konsum von selbigen kann auf lange Sicht zu Problemen mit den Herzkranzgefäßen führen und das Krebsrisiko erhöhen. Zudem sorgen schon geringen Mengen an (Kartoffel-) Chips dafür, dass der pH-Wert im Körper gesenkt wird.

4. Pommes Frites

Zu häufiger Verzehr von Fritten kann sich aufgrund des hohen Fett- und Kaloriengehalts negativ auf die Gesundheit auswirken. Schon 100g Pommes Frites enthalten ca. 300 Kalorien, wozu es 45 Minuten auf dem Laufband bedürfe, das entsprechende Fett wieder zu verbrennen.

5. Massen-Fleischprodukte

Der Konsum von Fleischprodukten (verpackte Wurstwaren, Wurst im Glas oder Dose, Burger etc.), welche für Abertausende Menschen hergestellt wurden, durchlaufen einen sehr langen Produktionsprozess unter Zugabe von zahlreichen Chemikalien, Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen usw., bevor diese in die Regale gestellt werden. Definitiv schlecht für die Gesundheit.

6. Soft-Drinks

Soft-Drinks wie Cola, Fanta, Limo, billige Fruchtsäfte oder kohlensäurehaltige Mischgetränke enthalten Unmengen an Zucker, Konservierungsstoffen und Aromen. Einige dieser Zusatzstoffe wurden schon in Verbindung mit Diabetes und Krebs gebracht, wie folgende Studie darlegt: das Natural Medicine Journal hat herausgefunden, dass eine Verbindung besteht zwischen dem Trinken von kohlensäurehaltigen Soft-Drinks und Bauspeicheldrüsenkrebs. So genannte Diät-Versionen (z.B. Diet Coke) sind genauso gefährlich und ungesund, denn hier wird lediglich der Zucker durch andere künstliche Süßungsmittel ersetzt.

Nach dem Lesen dieses Artikels hoffen wir, dass Sie Ihre Wahl der Nahrungsmittel nun gut überdenken, und von den oben genannten ungesunden Lebensmitteln zu den gesunden und basischen Nahrungsmitteln wechseln. Senden Sie uns Ihre Kommentare: was denken Sie, welche anderen Nahrungsmittel ebenfalls ungesund und gesundheitsschädlich sind?

6 Gründe warum Grünkohl gut für die Gesundheit ist

Grünkohl, oder auch Krauskohl genannt, ist eines der basischsten Nahrungsmittel die es gibt, mit einem sehr hohen relativen basischen Wert. Er ist bestens dafür geeignet, die Säure-Basen-Balance im Körper wieder herzustellen und kann sowohl roh als auch gekocht, in Verbindung mit anderen basischen Zutaten, verzehrt werden. Grünkohl ist reich an Vitamin A, Vitamin K und Vitamin C und ist ein starkes Antioxidant. Sehen wir uns nun die wichtigsten Gründe an, warum Sie Ihrer Gesundheit zuliebe Grünkohl in Ihre Ernährung “einbauen” sollten:

1. Hilft beim Abnehmen: Der regelmäßige Verzehr von rohem Grünkohl, z.B. morgens oder als Smoothie nach dem Sport, trägt dazu bei, Gewicht zu verlieren. Grünkohl hilft beim Neutralisieren von Säuren und Fetten, zudem werden die im grünen Krauskohl enthaltenen Nährstoffe optimal vom Körper verwertet.

2. Regt den Stoffwechsel an: Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist Voraussetzung dafür, dass der Körper sein Idealgewicht beibehält. Beim Älterwerden verlangsamt sich der Stoffwechsel, das ist ganz natürlich. Der Körper benötigt insbesondere dann ein wenig “Hilfe” von Stoffwechsel fördernden Mitteln, und wer nicht zu pharmazeutisch hergestellten Mitteln greifen möchte, bedient sich natürlicher Ressourcen – und dazu gehört vor allem grünes Blattgemüse und Grünkohl.

3. Wirkt entzündungshemmend: US-amerikanische Studien stellen fest, dass die enormen antioxidativen Eigenschaften von Grünkohl entzündungshemmend wirken können. Entzündungen im Körper sind die Ursachen von zahlreichen Gesundheitsproblemen und Erkrankungen, das reicht von Diabetes bis hin zu Krebs. Durch die Tatsachen, das Grünkohl sehr basisch ist, werden durch den Konsum große Mengen an freien Radikalen neutralisiert, die maßgeblich für die Entstehung von Entzündungen verantwortlich sind.

4. Gut für die Leber: Grünkohl hilft einer überstrapazierten Leber, indem die in der Leber enthaltenen Enzyme “entgiftet” werden und somit die Leberzellen regeneriert werden.

5. Gutes Pflanzenprotein: Nicht nur Tofu, Tempeh und Soja sind sehr gute Protein-Quellen, sondern auch Krauskohl, dessen Pflanzenprotein reichhaltig und hochwertig ist.

6. Gut für das Immunsystem: Durch die hohe Menge an in Grünkohl enthaltenem Chlorophyll (alles Grüngemüse enthält große Mengen an Chlorophyll) wird das Blut gestärkt bzw. die Menge an roten Blutkörperchen erhöht, was sich sehr förderlich auf das gesamte Immunsystem und die Immunabwehr auswirken kann.

Was in der Summe bedeutet, dass Sie Grünkohl in Ihrer Liste der basischen Lebensmittel unbedingt mit aufnehmen sollten!

Noch Heute: Nein zu Milch!

Entzieht Milch unseren Knochen wertvolle basische Mineralien? Die einfache Antwort lautet: Ja!

Pasteurisierte Milch, oder homogenisierte Milch, ist die typische Milch die wir überall kaufen können. Selbst wenn „Frischmilch“ darauf steht, ist sie nicht frisch, sondern wurde im Pasteurisierungsprozess hocherhitzt, um schädliche Bakterien zu eliminieren, und im sie haltbar zu machen. Was auf den ersten Blick vernünftig erscheint, muss auch von anderer Seite betrachtet werden.

Durch das Erhitzen werden gute, gesunde und wichtige Bakterien in der Milch ebenfalls zerstört, genauso wie Mineralien, Vitamine und Proteine, die wichtig für gesunde Knochen sind. Die übliche Milch wie wir sie kennen ist also alles andere als „gut für die Knochen“, wie uns die Milchindustrie glauben lassen möchte.

In Europa und den Vereinigten Staaten wurde in den frühen 80er Jahren mit großen Kampagnen die Milch beworben (z.B. „Die Milch macht’s“), mit vielen Hinweisen auf das angeblich so gute Kalzium darin, das gut für die Knochen sei. Diese Wahrnehmung hat sich bis heute nicht geändert. Es ist nur leider nicht die Wahrheit; das Trinken von zu viel herkömmlicher Milch kann mitverantwortlich sein für eine der am meisten gefürchteten Knochenkrankheiten – Osteoporose.

Tatsache ist, dass die Länder der Erde, die die größten Milchmengen weltweit konsumieren (das sind Nordamerika und Europa), gleichzeitig die höchste Rate an Osteoporose-Erkrankungen haben. Die Harvard School of Public Health (HSPH) besagt, dass Osteoporose „poröse Knochen“ und „instabile Knochen“ bedeutet und gab zudem bekannt, dass jedes Jahr in den USA Osteoporose zu mehr als 1.5 Millionen Knochenbrüchen führt, davon seien 300.000 gebrochene Hüften.

In einer anderen Statistik des Physicians Committee for Responsible Medicine wird festgestellt, dass Frauen, die mehr als 3 Gläser herkömmliche Milch pro Tag trinken, eine 60% höhere Chance aufweisen, Knochenprobleme in den Hüften zu bekommen.

Also was ist dann die Alternative – frische Milch, wirklich frische!

Frische, unbehandelte Milch (also keinesfalls die aus dem Regal auf der „Frischmilch“ draufsteht – sie ist es nicht!) ist das exakte Gegenteil von homogenisierter, pasteurisierter und haltbar gemachter Milch. Sie ist einfach nur frisch (sie läuft allerdings auch nach nur wenigen Tagen ab). Wo man sie bekommt? Natürlich beim Bauern, oder auch in ausgesuchten organischen Lebensmittelläden. Denn im Gegensatz zu haltbar gemachter Milch ist frische und unbehandelte Milch basisch (alkalisch) auf den Körper wirkend. Sie hilft dabei, ein gesundes Maß an Kalzium dem Körper zuzuführen, ohne dabei den pH Wert des Körpers zu senken.

Was vielen vielleicht immer noch nicht klar ist: jede Milch wirkt Säure bildend auf den Körper und damit auf lange Sicht auch nachteilig auf die Knochenstruktur, sobald sie hocherhitzt wird (was praktisch alle Milchhersteller tun). Die prozessierte Milch aus dem Supermarktregal kann also, in Verbindung mit anderen Säure bildenden Lebensmitteln, zu einer Übersäuerung des Körpers (Azidose) führen, welche wiederum verantwortlich für Osteoporose ist.

Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen ist es sicherlich das Beste, mit dem Trinken von haltbar gemachter Milch aufzuhören, und vollkommen auf unbehandelte und nicht erhitzte Frischmilch umzusteigen. Man sollte nicht vergessen: je mehr säurehaltige und Säure bildende Nahrungsmittel wir zu uns nehmen (wozu die „normale“ Supermarkt-Milch gehört), desto übersäuerter wird der Körper, und desto mehr basische Mineralien und Vitamine werden dem Körper dort entzogen, wo dies auf natürliche Weise vorkommt – und dazu gehören auch die Knochen!

Die Quintessenz ist also heute: nehme jeden Tag so viele basische Lebensmittel wie möglich zu dir, bestenfalls grünes Blattgemüse, grünes Gemüse und grüne Salate – deine kräftigen Knochen werden es dir danken!

Anstatt Kartoffelbrei: Avocado-Gurken-Brei

Eine kreative Idee, die wir von Freunden aufgeschnappt haben: Kartoffelbrei ist bekannt im ganzen Land und bei jedermann beliebt. Doch ist auch jede Kartoffel basisch? Hier scheiden sich die Geister. Fakt ist, dass vor allem die Haut basisch auf den Körper wirkt, doch bei Kartoffelbrei fehlt diese. Wer eine interessante und vor allem alkalisierende Alternative zu Kartoffelbrei sucht, ist heute fündig geworden:

Avocado und Gurke ergeben als Kombination einen leckeren Brei, der sich pH-Wert erhöhend auf den Körper auswirken kann. Davon abgesehen haben die beiden Gemüsesorten hohe Nährwerte: Avocados enthalten alle möglichen Vitamine, sowie Folat und Kalium, zudem Magnesium, Mangan, Kupfer und Zink.

Die Gurke besteht vor allem aus Wasser und kann somit entschlackend wirken. Sie ist ein Null-Kalorien-Gemüse und enthält viel Kalium, Vitamin A und Vitamin C. Man kann also davon ausgehen, dass diese beiden Gemüsesorten in der Kombination nicht nur lecker schmecken, sondern auch überaus gesund sind.

Man kann Avocado und Gurke natürlich auch einfach in mundgerechte Stücke schneiden und als Salat genießen. Das folgende Rezept macht aus beiden einen Brei, der frisch schmeckt und belebt:

Zutaten:
1 Avocado, reif und zerkleinert
2 mittlere Salatgurken, in Scheiben
Saft von 1 Zitrone
½ TL organisches Meersalz
1 EL frisches Koriandergrün (Cilantro), gehackt

Zubereitung:
Alle Zutaten (ausgenommen Cilantro) in eine Küchenmaschine geben und fein pürieren. In eine Schüssel geben und ca. 1 Stunde kalt stellen. Mit Koriandergrün garnieren und servieren.

Weitere Basische Rezepte finden Sie in unserer kostenlosen Basische-Rezepte-Sammlung.

Paleo vs. Vegan – Die Vor- und Nachteile

Das was man isst wird von vielerlei Umständen beeinflusst: von den Lebensumständen, von der Region in der man lebt, von dem Glauben oder von der allgemeinen Gesundheitssituation. Welche Diät man durchführt bzw. wie man sich ernährt hat großen Einfluss auf die Gesundheit und Fitness sowie darauf, wie gut das Immunsystem mit Krankheiten umgehen kann.

In letzter Zeit ist immer wieder von der Paleo-Diät die Rede sowie von veganer Ernährungsweise. Welche dieser beiden Ernährungspläne „besser“ geeignet ist, hängt selbstverständlich von den individuellen Umständen ab. Deswegen macht es durchaus Sinn, kurz und knapp beides zu vergleichen, insbesondere was die Diät erlaubt und was nicht, so dass Sie die für sich richtige Entscheidung treffen können.

Die Paleo-Diät:

Zusätzlich zu Obst, Gemüse und Nüssen empfiehlt die Paleo-Ernährung den Verzehr von Fleisch, Eiern, Meeresfrüchten und Geflügel – einfach all jenes, das Steinzeitmenschen essen konnten (also nichts industriell hergestelltes oder prozessiertes, ohne Haltbarmacher etc.).

Der große Vorteil der Paleo Diät ist, dass viel Eiweiß konsumiert wird. Aber auf Getreideprodukte soll verzichtet werden (Mehlprodukte sind nicht erlaubt da industriell verarbeitet), was ein großer Nachteil ist wenn man sich ausgewogen ernähren möchte. Die Menge an Kohlenhydraten ist bei Paleo möglicherweise viel zu gering. Auch der Verzicht auf Reis ist problematisch, und das viele Fleisch kann zu einer vermehrten Ansammlung von Giften und Säuren im Körper führen.

Die Vegane Diät:

Veganern wird empfohlen, ausschließlich Produkte aus Obst, Gemüse und Getreide (plus Soja) zu konsumieren, die allesamt frei von jeglichen tierischen Zusätzen sind – dazu gehören Milchprodukte, Eier und natürlich Fleisch und Fisch. Wer sich vegan ernährt hat den großen Vorteil, viel rohes Gemüse und Obst zu konsumieren, was sehr gesund ist (sofern die Produkte nicht aus China stammen) und viele wichtige und gesunde Nährstoffe und Mineralien dem Körper zuführt. Dennoch ist eine vegane Ernährung nur bedingt ratsam, denn auf lange Sicht kann es zu Vitamin B12- und anderem Vitaminmangel kommen. Veganer sollten also ihrer Ernährung immer auch zusätzliche Nahrungsergänzungen hinzugeben, um gesundheitlich bedenkliche Defizite auszugleichen.

Warum sind sich Paleo-Anhänger und Veganer nicht grün?

Besonders in Internet-Foren, aber auch in vielen Ernährungs-Magazinen stellt man immer wieder fest, dass sich Vegan und Paleo in ihren Grundsätzen scharf kritisieren. Dies liegt in der Hauptsache natürlich daran, dass der hohe Fleischkonsum für vegane Menschen natürlich nicht akzeptabel ist. Paleo-Anhänger verwenden vorwiegend das Argument, dass Veganer zu viel industriell hergestellte, veränderte und stark prozessierte und in der Natur nicht vorkommende Nahrungsmittel (z.B. Sojafisch oder Sojawurst) konsumieren.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man nun feststellen, dass beide Ernährungsprogramme (sowohl Vegan als auch Paleo) ihren Schwerpunkt nicht auf basischer, Säuren reduzierender Nahrung haben – bei Paleo ist viel Fleisch und tierisches Protein erlaubt, bei den Veganern industrielle Massennahrung. Wenn Sie überschüssige Säuren im Körper loswerden wollen, den Körper entschlacken möchten und Wert auf einen ausgeglichenen und harmonisierten Säure-Basen-Haushalt legen, dann sollten Sie sich basisch ernähren! Weitere Informationen zur Basischen Ernährung erhalten Sie auf Balance-pH.de

Warum sollten Sie noch HEUTE auf Säure bildende Nahrungsmittel verzichten?

Säure bildende Nahrungsmittel sorgen auf lange Sicht dafür, dass der Körper-pH Wert gesenkt wird und sich der Körper nicht mehr in seiner empfindlichen Säure-Basen-Balance befindet. Säurebildner sind beispielsweise Zucker, Backwaren, Fast Food, Trans-Fette, Frittiertes, Nüsse (vor allem Cashew und Erdnüsse), tierisches Eiweiß (Rind, Muscheln, Lamm, Meeresfrüchte, Austern, Schwein, Hase, Lachs, Shrimps, Thunfisch, Wurstprodukte), Weißmehlprodukte (Kaffeestückchen, Nudeln, Pasta), Milchprodukte (jegliche Käseprodukte, Milch, Butter), Alkohol, Hülsenfrüchte (Kidney- und Rote Bohnen, Linsen, Erbsen) und noch einige weitere. Langfristige Gesundheitsschäden durch vermehrte Aufnahme dieser Lebensmittel sind definitiv nicht ausgeschlossen, im Gegenteil.

Dies sind die 5 hauptsächlichen Gründe warum Sie auf Säure bildende Lebensmittel verzichten sollten:

1. Große Mengen an säurehaltiger Nahrung entzieht dem Körper wichtigen Sauerstoff, den er zum Funktionieren benötigt. In Folge arbeiten die Körperzellen weniger effizient und regenerieren sich schlechter.

2. Säure lagert sich nach einiger Zeit in den Knochen, im Gewebe und in den Gelenken ab, was zu Verschleißerscheinungen führt.

3. Bei niedrigen pH-Werten aufgrund falscher Ernährung breiten sich wesentlich mehr Bakterien im Körper aus. Die niedrigeren Sauerstoffwerte machen die Zellen anaerobischer, wodurch sich die Bakterien einfacher vermehren können.

4. Auf Dauer kann es zu einer Azidose, also einer Übersäuerung des Körpers kommen. Hierbei wird im Körper befindliches Kalzium in übermäßiger Weise aufgebraucht, was sich extrem negativ auf Muskeln und natürlich auf die Knochen (Osteoporose!) auswirken kann.

5. Studien belegen, dass die übermäßige Einnahme von Säure bildenden Lebensmitteln schneller zu Krebs und Herzkrankheiten führen kann.

Lesen Sie mehr zum Thema Übersäuerung oder pH Wert auf Balance-pH.de

Was ist das Besondere an der Stachelannone?

Die Stachelannone, auf Deutsch auch Sauersack (Soursop) oder Graviola genannt, kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, ist moderat basisch und wird frei übersetzt dort auch “Pudding-Apfel” genannt. Der Geschmack der Stachelannone ist sowohl sauer als auch sehr süß.

Vielen ist die Graviola nicht sehr bekannt, wird sie auch nur recht selten im Obstfachhandel angeboten. Eigentlich schade, denn die Frucht weist eine Menge gesundheitsfördernder Eigenschaften auf:

  • Die Blätter des Sauersack-Baums werden genutzt um Magenbeschwerden, Fieber, parasitäre Infektionen, Bluthochdruck und Rheuma zu behandeln. Die Blätter können roh oder mit Wasser gekocht als Extrakt konsumiert werden.
  • Das Trinken von Graviola-Tee hilft, den Blutdruck auf “normale” Levels zu regulieren, wodurch Herzprobleme vermieden werden können.
  • Die Stachelannone ist reich an Ballaststoffen und unterstützt eine optimale Darmfunktion. Verstopfung und Hämorrhoiden werden vermieden.
  • Sauersack hat wenige Kalorien, dafür viele Mineralien und Vitamine, und hat sowohl Krebs vermeidende als auch Krebs bekämpfende Eigenschaften. Studien haben ergeben, dass Krebszellen durch die vermehrte Einnahme dieser Frucht absterben können.
  • Die Wurzel der “Soursop” wird in Südamerika dazu verwendet, Vergiftungen zu behandeln.
  • Auch Läuse, besonders bei Kindern, entfernen sich, wenn ein Extrakt aus Graviola auf der Haut aufgetragen werden.

Weitere gesunde und Säure reduzierende Lebensmittel finden Sie auf unserer basischen Nahrungsmittelliste.