Anstatt Kartoffelbrei: Avocado-Gurken-Brei

Eine kreative Idee, die wir von Freunden aufgeschnappt haben: Kartoffelbrei ist bekannt im ganzen Land und bei jedermann beliebt. Doch ist auch jede Kartoffel basisch? Hier scheiden sich die Geister. Fakt ist, dass vor allem die Haut basisch auf den Körper wirkt, doch bei Kartoffelbrei fehlt diese. Wer eine interessante und vor allem alkalisierende Alternative zu Kartoffelbrei sucht, ist heute fündig geworden:

Avocado und Gurke ergeben als Kombination einen leckeren Brei, der sich pH-Wert erhöhend auf den Körper auswirken kann. Davon abgesehen haben die beiden Gemüsesorten hohe Nährwerte: Avocados enthalten alle möglichen Vitamine, sowie Folat und Kalium, zudem Magnesium, Mangan, Kupfer und Zink.

Die Gurke besteht vor allem aus Wasser und kann somit entschlackend wirken. Sie ist ein Null-Kalorien-Gemüse und enthält viel Kalium, Vitamin A und Vitamin C. Man kann also davon ausgehen, dass diese beiden Gemüsesorten in der Kombination nicht nur lecker schmecken, sondern auch überaus gesund sind.

Man kann Avocado und Gurke natürlich auch einfach in mundgerechte Stücke schneiden und als Salat genießen. Das folgende Rezept macht aus beiden einen Brei, der frisch schmeckt und belebt:

Zutaten:
1 Avocado, reif und zerkleinert
2 mittlere Salatgurken, in Scheiben
Saft von 1 Zitrone
½ TL organisches Meersalz
1 EL frisches Koriandergrün (Cilantro), gehackt

Zubereitung:
Alle Zutaten (ausgenommen Cilantro) in eine Küchenmaschine geben und fein pürieren. In eine Schüssel geben und ca. 1 Stunde kalt stellen. Mit Koriandergrün garnieren und servieren.

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Paleo vs. Vegan – Die Vor- und Nachteile

Das was man isst wird von vielerlei Umständen beeinflusst: von den Lebensumständen, von der Region in der man lebt, von dem Glauben oder von der allgemeinen Gesundheitssituation. Welche Diät man durchführt bzw. wie man sich ernährt hat großen Einfluss auf die Gesundheit und Fitness sowie darauf, wie gut das Immunsystem mit Krankheiten umgehen kann.

In letzter Zeit ist immer wieder von der Paleo-Diät die Rede sowie von veganer Ernährungsweise. Welche dieser beiden Ernährungspläne „besser“ geeignet ist, hängt selbstverständlich von den individuellen Umständen ab. Deswegen macht es durchaus Sinn, kurz und knapp beides zu vergleichen, insbesondere was die Diät erlaubt und was nicht, so dass Sie die für sich richtige Entscheidung treffen können.

Die Paleo-Diät:

Zusätzlich zu Obst, Gemüse und Nüssen empfiehlt die Paleo-Ernährung den Verzehr von Fleisch, Eiern, Meeresfrüchten und Geflügel – einfach all jenes, das Steinzeitmenschen essen konnten (also nichts industriell hergestelltes oder prozessiertes, ohne Haltbarmacher etc.).

Der große Vorteil der Paleo Diät ist, dass viel Eiweiß konsumiert wird. Aber auf Getreideprodukte soll verzichtet werden (Mehlprodukte sind nicht erlaubt da industriell verarbeitet), was ein großer Nachteil ist wenn man sich ausgewogen ernähren möchte. Die Menge an Kohlenhydraten ist bei Paleo möglicherweise viel zu gering. Auch der Verzicht auf Reis ist problematisch, und das viele Fleisch kann zu einer vermehrten Ansammlung von Giften und Säuren im Körper führen.

Die Vegane Diät:

Veganern wird empfohlen, ausschließlich Produkte aus Obst, Gemüse und Getreide (plus Soja) zu konsumieren, die allesamt frei von jeglichen tierischen Zusätzen sind – dazu gehören Milchprodukte, Eier und natürlich Fleisch und Fisch. Wer sich vegan ernährt hat den großen Vorteil, viel rohes Gemüse und Obst zu konsumieren, was sehr gesund ist (sofern die Produkte nicht aus China stammen) und viele wichtige und gesunde Nährstoffe und Mineralien dem Körper zuführt. Dennoch ist eine vegane Ernährung nur bedingt ratsam, denn auf lange Sicht kann es zu Vitamin B12- und anderem Vitaminmangel kommen. Veganer sollten also ihrer Ernährung immer auch zusätzliche Nahrungsergänzungen hinzugeben, um gesundheitlich bedenkliche Defizite auszugleichen.

Warum sind sich Paleo-Anhänger und Veganer nicht grün?

Besonders in Internet-Foren, aber auch in vielen Ernährungs-Magazinen stellt man immer wieder fest, dass sich Vegan und Paleo in ihren Grundsätzen scharf kritisieren. Dies liegt in der Hauptsache natürlich daran, dass der hohe Fleischkonsum für vegane Menschen natürlich nicht akzeptabel ist. Paleo-Anhänger verwenden vorwiegend das Argument, dass Veganer zu viel industriell hergestellte, veränderte und stark prozessierte und in der Natur nicht vorkommende Nahrungsmittel (z.B. Sojafisch oder Sojawurst) konsumieren.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man nun feststellen, dass beide Ernährungsprogramme (sowohl Vegan als auch Paleo) ihren Schwerpunkt nicht auf basischer, Säuren reduzierender Nahrung haben – bei Paleo ist viel Fleisch und tierisches Protein erlaubt, bei den Veganern industrielle Massennahrung. Wenn Sie überschüssige Säuren im Körper loswerden wollen, den Körper entschlacken möchten und Wert auf einen ausgeglichenen und harmonisierten Säure-Basen-Haushalt legen, dann sollten Sie sich basisch ernähren! Weitere Informationen zur Basischen Ernährung erhalten Sie auf Balance-pH.de

Warum sollten Sie noch HEUTE auf Säure bildende Nahrungsmittel verzichten?

Säure bildende Nahrungsmittel sorgen auf lange Sicht dafür, dass der Körper-pH Wert gesenkt wird und sich der Körper nicht mehr in seiner empfindlichen Säure-Basen-Balance befindet. Säurebildner sind beispielsweise Zucker, Backwaren, Fast Food, Trans-Fette, Frittiertes, Nüsse (vor allem Cashew und Erdnüsse), tierisches Eiweiß (Rind, Muscheln, Lamm, Meeresfrüchte, Austern, Schwein, Hase, Lachs, Shrimps, Thunfisch, Wurstprodukte), Weißmehlprodukte (Kaffeestückchen, Nudeln, Pasta), Milchprodukte (jegliche Käseprodukte, Milch, Butter), Alkohol, Hülsenfrüchte (Kidney- und Rote Bohnen, Linsen, Erbsen) und noch einige weitere. Langfristige Gesundheitsschäden durch vermehrte Aufnahme dieser Lebensmittel sind definitiv nicht ausgeschlossen, im Gegenteil.

Dies sind die 5 hauptsächlichen Gründe warum Sie auf Säure bildende Lebensmittel verzichten sollten:

1. Große Mengen an säurehaltiger Nahrung entzieht dem Körper wichtigen Sauerstoff, den er zum Funktionieren benötigt. In Folge arbeiten die Körperzellen weniger effizient und regenerieren sich schlechter.

2. Säure lagert sich nach einiger Zeit in den Knochen, im Gewebe und in den Gelenken ab, was zu Verschleißerscheinungen führt.

3. Bei niedrigen pH-Werten aufgrund falscher Ernährung breiten sich wesentlich mehr Bakterien im Körper aus. Die niedrigeren Sauerstoffwerte machen die Zellen anaerobischer, wodurch sich die Bakterien einfacher vermehren können.

4. Auf Dauer kann es zu einer Azidose, also einer Übersäuerung des Körpers kommen. Hierbei wird im Körper befindliches Kalzium in übermäßiger Weise aufgebraucht, was sich extrem negativ auf Muskeln und natürlich auf die Knochen (Osteoporose!) auswirken kann.

5. Studien belegen, dass die übermäßige Einnahme von Säure bildenden Lebensmitteln schneller zu Krebs und Herzkrankheiten führen kann.

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