Die Top 10 gesunden Nahrungsmittel zum Abnehmen

Heutzutage vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein neuer Gesundheitsexperte einen weiteren revolutionären Ernährungsplan vorstellt. Allerdings haben viele Diät- und Ernährungspläne eine Gemeinsamkeit: der Fokus steht selten ausschließlich auf wirklich gesunde Lebensmittel. Durchweg als gesund kann man Nahrung nennen, wenn sie von hoher (biologischer oder organischer) Qualität ist, für den Menschen essentielle Nährstoffe liefert und die Bildung von Fettzellen nicht anregt. Detailliert gehen wir in einem unserer früheren Artikel (“Die Mathematik hinter gesundem Essen”) auf dieses Thema ein.

Im heutigen Beitrag schlagen wir die besten 10 gesunden Lebensmittel vor, die den Körper dabei unterstützen, Gewicht zu verlieren, jedoch gleichzeitig uns viele wichtige und gesunde Nährstoffe zuführen. Zur Vereinfachung haben wir die Lebensmittel in 4 Kategorien zusammengefasst, nämlich Getränke, Obst, Gemüse und Getreide.

Die Top gesunden Nahrungsmittel sind:

Getränke: Wasser und Grüner Tee

Wir haben hier tatsächlich nur Wasser und grünen Tee aufgelistet, da zum einen Wasser das reinste und unbehandeltste Getränk ist, und in seiner natürlichen Form als Quellwasser (oder gefiltertes Leitungswasser) den Körper optimal hydriert. Zum anderen grüner Tee, da er immens entschlackt und sowohl kalt als auch warm dabei hilft, viele Kalorien zu verbrennen.

Obst: Wassermelone, Papaya and Orangen

Wassermelonen bestehen hauptsächlich aus Wasser und helfen dem Körper dabei, überflüssige Schadstoffe auszuspülen. Daneben enthalten sie viele Antioxidantien und wirken sich regulierend auf den Cholesterinspiegel aus. Papaya ist eine Super-Frucht, die bei der Verbrennung von Kalorien hilft und sich förderlich auf den Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Orangen können ganz oder als Saft gepresst verzehrt werden, sie enthalten viel Vitamin C und sie helfen bei der Entschlackung des Körpers.

Gemüse: Avocado, Blattspinat, Möhren und Gurken

Avocado ist reich an guten Fetten und hilft dem dabei, auf ausgewogene Weise dem Körper Nährstoffe zuzuführen, ohne die Bildung von Fettzellen anzuregen. Daneben reduziert Avocado das Verlangen nach (oder den Heißhunger auf) Süßigkeiten. Blattspinat sowie anderes grünes Blattgemüse gehört zu den besten Antioxidantien überhaupt und kann zum Abnehmen wunderbar verwendet werden – es ist ein Null-Kalorien-Nahrungsmittel. Möhren sind sehr gesund und enthalten viel gutes Beta-Carotin, die Gurke hilft beim Entgiften und Entschlacken.

Getreide – Quinoa und Wildreis

Quinoa und unpolierter Wildreis sind hervorragende basische Getreide-Alternativen, die gesund sind und satt machen und daher ideal beim Abnehmen helfen können.

Wenn Sie noch weitere Vorschläge zum Thema gesunde Lebensmittel für Gewichtsverlust haben, dann teilen Sie uns das im Kommentar-Bereich gerne mit.

Die Mathematik hinter gesundem Essen

Eine gesunde Ernährung ist das A und O, wenn es um eine lang anhaltende und durchweg gute Gesundheit geht, oder um das Erreichen oder Halten des Idealgewichtes. Vielen ist allerdings die enorme Tragweite einer gesunden und vor allem bewussten Nahrungsaufnahme nicht bewusst, und kümmern sich nicht wirklich um dieses brisante Thema – vielleicht weil es einfach auch zu viele Diät- und Ernährungspläne und Vorschläge gibt. Wer soll da noch durchschauen?

Wir haben es uns daher dieses Mal zur Aufgabe gemacht, einige simple „Formeln“ aufzustellen, die man sich leicht merken kann und die einem dabei helfen können, sich gesünder und bewusster zu ernähren. Dazu gehören einige Parameter, wie beispielsweise Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett und Obst & Gemüse. Bitte halten Sie sich an folgende Regeln zur gesunden Ernährung:

Eiweiß + Kohlenhydrate = Gewichtszunahme
Eiweiß + Fett = Gewicht halten
Eiweiß + Obst & Gemüse = Gewichtsabnahme

Schauen wir uns die einzelnen Parameter etwas genauer an:

Eiweiß + Kohlenhydrate = Gewichtszunahme

Müssen Sie an Gewicht zulegen weil Sie zu dünn sind? Dann kombinieren Sie reichlich bei jeder Mahlzeit Eiweiß mit Kohlenhydraten, d.h. beispielsweise Käsebrot, Käsebrezel, Backwaren etc. Kohlenhydrate werden vom Körper zur Energiegewinnung in Zucker umgewandelt, und ergänzen sich zusammen mit Eiweißprodukten hervorragend, um zusätzliche Fettzellen entstehen zu lassen.

Eiweiß + Fett = Gewicht halten

Entgegen der immer noch gängigen Meinung, dass mehr Fett auch gleichzeitig zu höherem Gewicht führt, hilft Fett (in Verbindung mit Eiweißprodukten) tatsächlich dabei, das Gewicht zu halten, in manchen Fällen sogar zu senken – vergleichen Sie z.B. mit www.Atkins-Diaetplan.de oder anderen Ketogenen Diätplänen. Natürlich sollten Sie nicht wahllos tierische Fette in sich hineinstopfen, sondern vorwiegend auf gesunde Fette achten, wie sie in Mandeln, Walnüssen, Cashews (und in deren Ölen) sowie in Avocados vorkommen.

Eiweiß + Obst & Gemüse = Gewichtsabnahme

Wenn Sie sich zu dick fühlen und Gewicht verlieren wollen, ist einer der einfachsten und natürlichsten Wege, dies über das reduzierte Konsumieren von Kohlenhydraten zu tun. Kohlenhydrate (und nicht Fette!) sind die wahren und wirklichen Dickmacher, schauen Sie sich daher bei jedem Lebensmittel die Angaben zu den Kohlenhydraten genau an. Wer sich Low Carb ernährt und vorwiegend Eiweißprodukte in Verbindung mit viel Obst und Gemüse zu sich nimmt, wird sehen wie die Pfunde purzeln.

Zusammengefasst kann man sagen: wer wie die meisten Menschen dieser Welt auf sein Gewicht achten muss, und eben nicht wahllos konsumieren kann, der hat mit der Formel „Wenige Kohlenhydrate, dafür mehr Eiweißprodukte in Verbindung mit Obst & Gemüse“ sehr gute Karten, sein Gewicht zu reduzieren bzw. auch konstant halten zu können.

Mehr auch zur Basischen Diät finden Sie auf Balance-pH.de

Paleo vs. Vegan – Die Vor- und Nachteile

Das was man isst wird von vielerlei Umständen beeinflusst: von den Lebensumständen, von der Region in der man lebt, von dem Glauben oder von der allgemeinen Gesundheitssituation. Welche Diät man durchführt bzw. wie man sich ernährt hat großen Einfluss auf die Gesundheit und Fitness sowie darauf, wie gut das Immunsystem mit Krankheiten umgehen kann.

In letzter Zeit ist immer wieder von der Paleo-Diät die Rede sowie von veganer Ernährungsweise. Welche dieser beiden Ernährungspläne „besser“ geeignet ist, hängt selbstverständlich von den individuellen Umständen ab. Deswegen macht es durchaus Sinn, kurz und knapp beides zu vergleichen, insbesondere was die Diät erlaubt und was nicht, so dass Sie die für sich richtige Entscheidung treffen können.

Die Paleo-Diät:

Zusätzlich zu Obst, Gemüse und Nüssen empfiehlt die Paleo-Ernährung den Verzehr von Fleisch, Eiern, Meeresfrüchten und Geflügel – einfach all jenes, das Steinzeitmenschen essen konnten (also nichts industriell hergestelltes oder prozessiertes, ohne Haltbarmacher etc.).

Der große Vorteil der Paleo Diät ist, dass viel Eiweiß konsumiert wird. Aber auf Getreideprodukte soll verzichtet werden (Mehlprodukte sind nicht erlaubt da industriell verarbeitet), was ein großer Nachteil ist wenn man sich ausgewogen ernähren möchte. Die Menge an Kohlenhydraten ist bei Paleo möglicherweise viel zu gering. Auch der Verzicht auf Reis ist problematisch, und das viele Fleisch kann zu einer vermehrten Ansammlung von Giften und Säuren im Körper führen.

Die Vegane Diät:

Veganern wird empfohlen, ausschließlich Produkte aus Obst, Gemüse und Getreide (plus Soja) zu konsumieren, die allesamt frei von jeglichen tierischen Zusätzen sind – dazu gehören Milchprodukte, Eier und natürlich Fleisch und Fisch. Wer sich vegan ernährt hat den großen Vorteil, viel rohes Gemüse und Obst zu konsumieren, was sehr gesund ist (sofern die Produkte nicht aus China stammen) und viele wichtige und gesunde Nährstoffe und Mineralien dem Körper zuführt. Dennoch ist eine vegane Ernährung nur bedingt ratsam, denn auf lange Sicht kann es zu Vitamin B12- und anderem Vitaminmangel kommen. Veganer sollten also ihrer Ernährung immer auch zusätzliche Nahrungsergänzungen hinzugeben, um gesundheitlich bedenkliche Defizite auszugleichen.

Warum sind sich Paleo-Anhänger und Veganer nicht grün?

Besonders in Internet-Foren, aber auch in vielen Ernährungs-Magazinen stellt man immer wieder fest, dass sich Vegan und Paleo in ihren Grundsätzen scharf kritisieren. Dies liegt in der Hauptsache natürlich daran, dass der hohe Fleischkonsum für vegane Menschen natürlich nicht akzeptabel ist. Paleo-Anhänger verwenden vorwiegend das Argument, dass Veganer zu viel industriell hergestellte, veränderte und stark prozessierte und in der Natur nicht vorkommende Nahrungsmittel (z.B. Sojafisch oder Sojawurst) konsumieren.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man nun feststellen, dass beide Ernährungsprogramme (sowohl Vegan als auch Paleo) ihren Schwerpunkt nicht auf basischer, Säuren reduzierender Nahrung haben – bei Paleo ist viel Fleisch und tierisches Protein erlaubt, bei den Veganern industrielle Massennahrung. Wenn Sie überschüssige Säuren im Körper loswerden wollen, den Körper entschlacken möchten und Wert auf einen ausgeglichenen und harmonisierten Säure-Basen-Haushalt legen, dann sollten Sie sich basisch ernähren! Weitere Informationen zur Basischen Ernährung erhalten Sie auf Balance-pH.de