Im Darm spielt die Musik

Jede Krankheit fängt im Darm an.
– Hippocrates

Die enorme Wichtigkeit eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts wurde schon mehrfach in unseren vielen Posts besprochen. Aber auch wenn es um die Gesundheit unseres Darms geht ist es wichtig zu wissen, dass die Balance zwischen Basizität und Säuregehalt gehalten werden muss.

Schauen wir uns zunächst einmal an, was der Darm eigentlich genau ist. Der “gastrointestinale Trakt”, wie der Darm auch genannt wird, ist die lange dehnbare Röhre, die an unserem Schlund beginnt und am After aufhört. Wenn jemand sehr gesund ist, kann er/sie auch davon ausgehen, dass es dem Darm gesund geht und die Darmbakterien insofern gut funktionieren, dass sie den pH Wert und das empfindliche Zusammenspiel zwischen Basen und Säuren entsprechend wirksam kontrollieren.

Was genau sind denn Darmbakterien?

Bakterien im Darm gibt es überall an dessen Innenseite, sie helfen in außerordentlicher Weise dabei, die Nahrung zu verwerten, die wir täglich aufnehmen. Während der Verdauung verstoffwechseln die Darmbakterien beispielsweise lebenswichtige Vitamine, die wir aufgenommen haben, und senden spezielle Signale an unser Immunsystem. Zudem produzieren die Darmbakterien kleine Moleküle, die unserem Gehirn dabei helfen, effektiver zu funktionieren.

Wenn jemand krank ist und die Gesundheit angegriffen, ist davon auch der Darm betroffen und verändert somit den pH Wert und auch die sich darin befindlichen Bakterien. In solchen Fällen ist es also ratsam, die guten Darmbakterien wieder “auf Vordermann” zu bringen.

Herkömmlicherweise geschieht das so, dass der Schulmediziner in vielen Fällen Antibiotika verschreibt, wodurch dann alle Bakterien (also die guten wie die Schlechten) abgetötet werden. Somit kann der Darm neue, gute Bakterien bilden. Um den pH Wert im Darm und die Darmgesundheit wieder zu normalisieren, wird häufig auch die Einnahme von probiotischen Nahrungsmitteln (z.B. Jogurt oder Kefir) empfohlen.

Selbstverständlich würden wir niemals die Einnahme von Antibiotika empfehlen, da wir der festen Überzeugung sind, dass man mit einer streng basischen Diät niemals in die Lage kommen wird, überhaupt Antibiotika nehmen zu müssen. Selbst probiotische Nahrungsmittel haben einen Säure bildenden Effekt auf den Körper, und sollten daher nur moderat eingenommen werden.

Wer den Darm sanieren und heilen will, sollte in jedem Falle auf Säure bildende Nahrungsmittel verzichten, um so die guten Bakterien und auch den pH Wert wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Weitere Informationen zu einer basischen Ernährung finden Sie auf Balance-pH.de

Warum sollten Sie noch HEUTE auf Säure bildende Nahrungsmittel verzichten?

Säure bildende Nahrungsmittel sorgen auf lange Sicht dafür, dass der Körper-pH Wert gesenkt wird und sich der Körper nicht mehr in seiner empfindlichen Säure-Basen-Balance befindet. Säurebildner sind beispielsweise Zucker, Backwaren, Fast Food, Trans-Fette, Frittiertes, Nüsse (vor allem Cashew und Erdnüsse), tierisches Eiweiß (Rind, Muscheln, Lamm, Meeresfrüchte, Austern, Schwein, Hase, Lachs, Shrimps, Thunfisch, Wurstprodukte), Weißmehlprodukte (Kaffeestückchen, Nudeln, Pasta), Milchprodukte (jegliche Käseprodukte, Milch, Butter), Alkohol, Hülsenfrüchte (Kidney- und Rote Bohnen, Linsen, Erbsen) und noch einige weitere. Langfristige Gesundheitsschäden durch vermehrte Aufnahme dieser Lebensmittel sind definitiv nicht ausgeschlossen, im Gegenteil.

Dies sind die 5 hauptsächlichen Gründe warum Sie auf Säure bildende Lebensmittel verzichten sollten:

1. Große Mengen an säurehaltiger Nahrung entzieht dem Körper wichtigen Sauerstoff, den er zum Funktionieren benötigt. In Folge arbeiten die Körperzellen weniger effizient und regenerieren sich schlechter.

2. Säure lagert sich nach einiger Zeit in den Knochen, im Gewebe und in den Gelenken ab, was zu Verschleißerscheinungen führt.

3. Bei niedrigen pH-Werten aufgrund falscher Ernährung breiten sich wesentlich mehr Bakterien im Körper aus. Die niedrigeren Sauerstoffwerte machen die Zellen anaerobischer, wodurch sich die Bakterien einfacher vermehren können.

4. Auf Dauer kann es zu einer Azidose, also einer Übersäuerung des Körpers kommen. Hierbei wird im Körper befindliches Kalzium in übermäßiger Weise aufgebraucht, was sich extrem negativ auf Muskeln und natürlich auf die Knochen (Osteoporose!) auswirken kann.

5. Studien belegen, dass die übermäßige Einnahme von Säure bildenden Lebensmitteln schneller zu Krebs und Herzkrankheiten führen kann.

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